Eine der grundlegenden Fragen am Anfang lautet: Was ist SCADA wirklich? Laut Wikipedia steht SCADA für Supervisory Control and Data Acquisition - überwachende Steuerung und Datenerfassung. In der Praxis ist es eine Software auf einem Computer, die mit im Feld installierten SPS (PLCs) kommuniziert.

SCADA-Komponenten

Ein SCADA-System besteht unter anderem aus:

  • Hardware
    • Computer
    • SPS/PAC/RTU
    • Kommunikationsmodule
    • IT-Infrastruktur
  • Kommunikationstechnologien
    • Ethernet (Profinet usw.)
    • RS232
    • RS485
    • Modbus
    • MQTT
    • OPC
    • DNP3
    • IEC 61850
    • IEC 60870
  • Software
    • Bedienoberflächen (HMI)
    • Engineering-Oberflächen
    • Kommunikationssoftware

SCADA-Funktionen

SCADA erfüllt viele Aufgaben, manche sind Pflicht, andere optional. Die wichtigsten Funktionen:

  • Anzeige und Bedienung von Prozessbildern (Operator steuert die Linie von einem Ort aus)
  • Status und Animationen von Motoren, Ventilen, Sensoren
  • Kommunikation und Steuerung der SPS sowie angeschlossener Geräte
  • Protokollierung von Prozesswerten (Temperatur, Druck, Positionen)
  • Trends (Drucken, Export)
  • Alarmprotokollierung (Alarm, Störung, Fehler, Ereignis)
  • Anzeige von Alarmen (Drucken, Export)
  • Prozesssteuerung lokal und remote (manche Systeme weltweit)
  • Störungen in Echtzeit erkennen
  • Berichte und Datenausdruck
  • Anbindung an Datenbanken
  • Integration mit MES und ERP
  • Langzeithistorie (Historian)
  • Integration mit Hochsprachen (C#.NET, Java, VBS)

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